CNR4 Netto-Radiometer

  • Vierkomponenten-Nettoradiometer
  • ISO 9060:2018 spectrally flat Class C Pyranometer
  • Optional mit Ventilation und Heizung (CNF4)
  • Kurz- und langwellige Strahlungsmessung
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CNR4 Netto-Radiometer

Die Nettostrahlung ist die Bilanz der ankommenden Sonnenstrahlung und der von der Erdoberfläche abgehenden Strahlung. Kurzwellige Strahlung im Wellenlängenbereich von 0,3 bis 3 µm erreicht die Erdoberfläche, wo ein Teil dieser Strahlung reflektiert und die übrige Energie absorbiert wird. Die ankommende langwellige Fern-Infrarotstrahlung (FIR) im Bereich vom 4,5 bis über 40 µm wird ebenfalls vom Erdboden absorbiert, der sich entsprechend aufheizt und dann wiederum FIR an den Himmel abgibt.

Hauptanwendungsgebiete von Nettoradiometern zur Messung der Strahlungsbilanz sind die Agro-Meteorologie, und hier speziell die Erforschung der Evapotranspiration, sowie die Klimatologie, Meteorologie und Hydrologie. Die Überwachung von Gletschern und Eisfeldern ist für die Erforschung der globalen Erwärmung von besonderem Interesse. Nettoradiometer werden auch oft in Verbindung mit kleinen, automatischen Wetterstationen eingesetzt und müssen daher transportierbar sein.

Das CNR4 ist ein Vierkomponenten-Nettoradiometer für genaue und zuverlässige Messungen und kann sogar als Referenzgerät für Netzwerke aus nachrangigeren Nettoradiometern eingesetzt werden. Die vier Komponenten der Nettostrahlung sind: ankommende und reflektierte Strahlung, von denen die Albedo abgeleitet werden kann, sowie die aufwärts und abwärts gerichtete Infrarotstrahlung. Diese Parameter können zwar mittels zweier Pyranometer und zweier Pyrgeometer gemessen werden, gebräuchlicher ist aber die Messung mit einem Nettoradiometer, das die verschiedenen Sensoren in einem einzigen Instrument vereint.

Der anschraubbare Montagestab, die integrierte Nivellierlibelle und Kabel mit wasserfesten Steckverbindern erleichtern die Installation. Der weiße Sonnenschirm reduziert die Aufheizung des Instrumentengehäuses durch Solarstrahlung.

Das CNR4 besteht aus zwei Pyranometern für die Solarstrahlung und zwei Pyrgeometern zur Messung der Infrarotstrahlung, alle vereint in einem Gehäuse. Das nach oben gerichtete Pyrgeometer hat einen meniskusförmigen Siliziumdom, der Wasser abperlen läßt und ein Sichtfeld von 180° gewährt. Als Zubehör gibt es eine Ventilationseinheit mit optionaler Heizung, die CNF4, die Offsets minimiert, die Stabilität verbessert und Tauanlagerungen verhindert.

 

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Spezifikationen

Spektralbereich (50% Punkte) 0.3 to 2.8 µm = 300 bis 2800 Kurzwellen nm
Spektralbereich (50% Punkte) 4.5 to 42 µm = 4500 to 42000 Langwellen nm
Empfindlichkeit 5 to 20 µV/W/m²
Temperaturabhängigkeit der Empfindlichkeit < 4 (-30 °C bis +60 °C)
Ansprechzeit (95%) < 18 Sek.
Nichtlinearität < 1 %
Betriebstemperaturbereich -40 bis +80 °C für CNR4, -40 bis +70 °C für CNF4 °C
Energieversorgung 12 VDC, 1.25 A (mit Heizung an) für Zubehör CNF4 Ventilationseinheit (optional)
Lüftungsleistung 5 W ständig
Heizleistung 10 W extern geschaltet

FAQ

Zubehör

Zubehör Beschreibung
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